Kommentar zu „Was ist meine Vorbestimmung“ von Dr. Michael Laitman

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Dr. Michael Laitman ist Vermittler der Kabbalah, im weitesten Sinne als alte jüdische Mystik und Magie beschreibbare Lehre, die u.A. auf Zahlen beruht.

http://blog.laitman.de/was-ist-meine-vorbestimmung/

kabbala, vorbestimmung, life on mission

Er antwortet in diesem Artikel auf eine Leserzuschrift nach der persönlichen Mission.

Seine Antwort: “

Das ist etwas, das nur Sie selbst, zu dem Ausmaße herausfinden können, zu dem sie sich spirituell entwickeln.

In unserer Welt werden wir als „Tiere” bezeichnet, da wir unser Leben damit verbringen, uns um unseren Körper und unseren Nachwuchs zu sorgen, sowie um die Befriedigung unserer tierischen Verlangen, wie z.B. der Kampf um Führungsansprüche, unseren Platz in der Sippe usw. Deshalb wird nichts, was Sie in dieser Welt tun, Ihrer Bestimmung entsprechen, da all Ihre Handlungen darauf gerichtet sind, Ihrem Körper dienlich zu sein, welcher schließlich sterben wird. Daher kann Ihre Vorbestimmung nur ein Ziel sein, welches ewig ist und Sie beinhaltet.

Die Kabbala enthüllt beides; die allgemeine Vorbestimmung und Ihre persönliche Vorbestimmung, zusammen mit den Hilfsmitteln, diese zu erreichen. Die allgemeine

Bestimmung liegt darin, alle zu verbinden und dem Schöpfer durch eine solche Verbindung gleich zu werden. Ihre persönliche Vorbestimmung ist es, die gesamte Welt zu diesem Zustand zu bringen, da Sie der einzige sind, der dies vermag.“

Mein Kommentar dazu:

Hm. Also der Mensch als Tier- damit kann ich nicht übereinstimmen.

Zumal ich in unserer Kultur ja sowieso eine enorme Widersprüchlichkeit sehe. Einerseits wird gerne am Beispiel der Tierwelt die Agression gerechtfertig, die man für Konkurrenz, Unterwerfung und „nur einer kann gewinnen“ nun mal benötigt. Übrigens defnitiv “ off Mission“.

Gleichzeitig wähnen wir uns dem Tier überlegen, ganz nach dem biblischen Motto: „Mach dir die Erde untertan“.  Was es mensch ermöglicht, Massenfolteranlagen in Gestalt von „Milchindustrie“ und „Fleischindustrie“ in einer logistischen Perfektion zu erfinden, wie es einem Tier niemals einfiele… wenn ich heute so in die Welt sehe, halte ich die Ethik von Tieren in vielerleich Hinsicht der des Menschen überlegen. Denn sie ist biophil.

Was er aber danach sagt, das finde ich vollkommen stimmig. Vor allem den Satz:

„Die allgemeine Bestimmung liegt darin, alle zu verbinden und dem Schöpfer durch eine solche Verbindung gleich zu werden. Ihre persönliche Vorbestimmung ist es, die gesamte Welt zu diesem Zustand zu bringen, da Sie der einzige sind, der dies vermag.“

Zusammen, einheit, Verbinden, Bestimmung, Mission

Dazu fällt mir ein: Wann immer ich eine geführte Imaginationsreise mit Menschen mache, in der sie ein Leben aus dem Off Mission-Kontext und mit einem Mission Statement erforschen können… dann gehe ich oft bis zum Ende des Lebens der vorgestellten Person- und es ist ganz erstaunlich- zu 80% endet ein Leben aus dem Off-Mission-Kontext alleine, betrübt und froh, den Kampf endlich hinter sich zu haben.. und aus dem On Mission-Kontext umgeben von und verbunden mit vielen Menschen und einem Gefühl, das über die physische Existenz weit hinausgeht.

Was ist Ihre oder eure Sichtweise zu: Der Mensch ein Tier? Und: Die Bestimmung ist es, dem Schöpfer gleich zu werden und alle und alles zu verbinden?

Please comment…!

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