Was ist I h r e Off Mission Identität? 5 Gründe, warum Sie sie kennen sollten…

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Was ist Ihre Off Mission Identität? 5 Gründe, warum Sie sie kennen sollten-

Oder:

Wieviel von dem, was ich glaube, zu sein, ist gleichbedeutend mit dem, was mich umgibt?

Off Mission, Off Mission ID; Life on Misison, A Life on Mission, Lebensaufgabe, Sabbatical, Sabbatjahr, Auszeit- Coaching

Off Mission bedeutet Kulturkompatibel. Der Neue Mensch ist kulturemanzipiert.

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn in allen Self Help-, Master your Mind-, Persönlichkeitsentwicklungsrichtungen und geistigen Befreiungstechniken von NLP über Affirmationen bis Law of Attraction immer wieder betont wird: „Konzentriere dich auf das, was du willst und ziehe es so in dein Leben“ oder „Sieh immer das Positive“, so empfinde ich es als mindestens so sinnvoll, sich mal zu betrachten, woher eigentlich die Schwierigkeit kommt, das ganz natürlich, konsequent ohne jeglichen Widerstand, und, das vor allem, erfolgreich tun zu können.

Für mich liegt der Schlüssel dazu in der Zugehörigkeit, bzw. den Bedingungen, die wir für diese gelernt haben. Wir interagieren in jeder Sekunde mit allem, was uns umgibt- nahe Menschen, unbekannte Menschen, Medien, Bücher, Musik. In jeder Sekunde werden wir an diesen Schnittstellen im Kontakt mit dem, was uns umgibt, inspiriert, bzw. re-stimuliert mit einem ganzen Paket an gemeinsam geteilten Weltbild- Emotions- und Regelgefüge, auf das wir zwar ganz individuell re-agieren-, das wir uns in der Gesamtheit aber teilen.

Die Fische werden das Wasser wohl zuletzt entdecken“ Albert Einstein

Das Wasser, in dem wir alle schwimmen, sieht beispielsweise vor, daß „ Haste was, biste was“, „Vor den Erfolg hat der liebe Gott den Schweiß gesetzt“, Konkurrenz und ähnliche Phänomene normal seien.

Befragt man Menschen nach ihrer Lebensaufgabe, so wird man auch oft hören: Karriere machen, anderen Menschen helfen, Familie haben, Haus bauen etc. Lauter Aussagen, die sich auf „ tun“ und „haben“ beziehen.

Mehr und mehr aber auch: „Überleben“.“Dafür sorgen, daß meine Kinder morgen zu essen haben“.

Letztlich ist es egal, in welchem mehr oder minder komfortablen Hamsterrad Sie laufen: Die Karrierekarotte vor der Nase, die Sie niemals erhalten werden, schon gar nicht, wenn sie einmal „nein“ sagen, den Mann, der niemals seine Frau für Sie verlassen wird, Ihr Job, indem Sie zwar glücklicherweise noch sind, aber nun die Arbeit ihrer beiden entlassenen Kollegen mit übernehmen dürfen, der Kampf um Anerkennung und Aufmerksamkeit, der Ihnen mit jedem erreichten höheren Level letztlich mehr Streß verursacht, denn „ nach der Show ist vor der Show“ .. jedes dieser Räder wird von den gleichen gemeinschaftlich geteilten Ansichten, als normal titulierten Gefühls- und Gedankenmustern angetrieben: Existenzkampf, Unerfülltheit, Mangel (“ nicht „von ich, Zeit, Ausbildung, Aufmerksamkeit, Liebe, Geld, Attraktivität…), Angst und Angst vor Mangel.

Wie sonst ist es möglich, daß Jemand mit einer Summe seines dreifachen Jahresgehalts auf seinem Konto sich Sorgen macht. Oder Furcht vor dem sozialen Abstieg hat. Oder was andere sagen könnten. Damit wird doch schon klar: Es ist nicht die Situation. Es sind die Werte- oder Nichtwerte, die wir teilen und für Zusammengehörigkeit benützen.

Wer seine Lebensaufgabe, seine Mission in Life gefunden hat, ist zwar nicht unberührt von all dem, was oben beschrieben wurde. Aber er oder sie ist nicht mehr ganz so identifiziert damit. Es gibt einen stabilen inneren Navigator, der für eine Pause zwischen Ereignis und der eigenen Antwort darauf sorgt Denn es gibt Bewußtheit darüber, was einen selbst vorher und die anderen um einen herum immer noch an Denk- Fühl- und Verhaltensgewohnheiten, an Motiven, also Beweggründen fürs eigene Handeln festhalten ließ, bzw. läßt. Das Traurige ist: Jeder re-infiziert die Menschen um sich herum täglich neu damit. Und re-stimuliert sich selbst.Was letztlich bedeutet: Wir geben selbst dem Wasser die Farbe, in dem wir schwimmen und helfen unbewußt dabei, daß jeder die gleiche Farbe hinzufügt. Damit unsere paßt, obwohl sie eigentlich wehtut.

Im Folgenden ein paar Off Mission Identitäten, also Beispiele für individuelle Reaktionsidentität, die uns kompatibel zum „Wasser“ macht. Dieser unserer Kultur. Ich habe in den 7 Jahren meiner „Life on Mission“- Arbeit mit Klienten keine einzige identische gefunden. Aber alle basieren auf einem ähnlichen Gefühlsmischmasch den wir natürlich von Kindesbeinen an von unseren Bezugspersonen vermittelt bekommen haben. Die selbst kompatibel gemacht wurden. Und so fort. Diese Sätze sind weit mehr als „ nur Glaubenssätze“. Sie sind Reaktionsstandards auf Autopilot, die das individuelle Hamsterrad für eine Hamsterradkultur basteln und am Laufen halten. Für einen selbst ist die eigene eben so unsichtbar wie Wasser für den Fisch.

Beispiele: 

Ich muss fügsam sein und um Erlaubnis fragen…

Ich muss besser werden…

Ich muss besser sein und mehr haben als Andere, damit sie mich nicht verlassen und ich mich nicht zerstören muss

Ich muss meine Gefühle verstecken und darf niemals jemandem zeigen, wer ich wirklich bin oder glauben, was sie mir sagen. In Gruppen muss ich schnell der beste sein, nur dann ist es sicher für mich. Dann kann ich es auch sicher für andere machen…..

.. Egal was ich tue- ich bin falsch, ich mache es falsch oder etwas mit mir ist falsch. Daher muss ich verzichten und Anderen den Vortritt lassen.

.Ich darf nicht wollen, was ich will, damit Niemand weiss, wo ich bin und mich nicht zerstören kann. Gleichzeitig muss ich alles selber machen und ewig und vergeblich auf der Suche nach der bedingungslosen Liebe sein….

. Ich muss besser und schneller sein als andere, damit ich was vom Kuchen abbekomme aber ich muss sicherstellen, dass ich nichts oder wenig habe, dann kann es mir auch nicht weggenommen werden. Gleichzeitig muss ich dafür sorgen, dass es anderen zuerst gut geht, damit ich es mir auch gutgehen lassen darf…..

..In ihrem Spiel kann ich nicht gewinnen, meines kenne ich nicht, also muss ich nett sein, damit ich wenigstens gemocht werde und das Gefühl habe, dazu zu gehören….

.Ich muss Glücklichsein vermeiden, damit Andere nicht ihren Schmerz spüren und mich dann bestrafen. Das mache ich am Besten, indem ich die meisten Probleme von Allen habe….

Ich muß nett sein und es jedem Recht machen,darf nirgends so richtig dazu gehören und muß mich von Menschen fern halten, damit niemand merkt,daß ich ein kleiner Hosenscheißer bin der nichts wert ist und für den man sich schämen muß. ….. Gleichzeitig versuche ich heimlich ein Heiliger zu sein,damit wenigstens ich das Gefühl habe,besonders zu sein.

. Ich muß Chaos vermeiden und in Ordnung bleiben; das mache ich am besten, indem ich mich in Beziehungen auflöse oder mich mit Mittelmaß unsichtbar mache, damit dieser dunkle Teil in mir nie zum Vorschein kommt..

. Ich muss Glücklichsein vermeiden, damit Andere nicht ihren Schmerz spüren und mich dann bestrafen. Das mache ich am Besten, indem ich die meisten Probleme von Allen habe….

……….. Ich muss Eindeutigkeit vermeiden und es Allen und Allem recht machen, damit niemand sieht dass ich nicht in Ordnung bin und sie mich nicht alleine lassen oder mit mir machen was sie wollen.

Ich muss meinen eigenen Weg gehen auch wenn er weh tut und mich keiner mehr liebt. Es muss nur alles schön geredet werden und dann Augen zu und durch…..

Ich bin nicht wegen mir hier, denn ich muss zuerst den Wahnsinn beenden, indem ich die abgeschnittene Verbindung heile und uns alle zu einer richtigen Familie mache; erst dann darf ich da sein. ….

Die Gefühle von Angst, nicht genug, schneller-höher-weiter sind bestimmt fühlbar beim Lesen, nehme ich an.

Nun die 5 Gründe, warum es wichtig ist, die eigene Off Mission zu kennen:

1- Da sie auf Angst basiert, nämlich zu verlieren, Zugehörigkeit, Aufmerksamkeit oder die eigene Existenz, erhält sie sich selbst, indem sie Angst davor produziert, sie zu ent-decken. Ich schwimme zwar mit, bin aber unfrei. Dies gilt auch für Menschen, die in Positionen sind, an andere diese Angst weiter zu geben. Innerlich wird sie dadurch größer.

2- Bewußtheit ist und bleibt der Schlüssel. Wer in einem massiv mißbräuchlichen Zuhause aufgewachsen ist, wird diese Art von Beziehung entweder ständig wiederholen oder selbst so werden. Um komplett auszusteigen und etwas jenseits dabvon gestalten zu können, ist es wichtig, sich von der Überzeugung „ es ist so, es bleibt so und das ist normal“ zu lösen- dort ist das, was mich prägt ( geprägt hat), hier bin ich ohne emotionale innere Teilhabe daran.

3- Erst wenn ich präzise weiß, was ich nicht ( länger) bin, auch wenn mich „das“ noch umgibt, kann ich klarer definieren, was ich bin, bzw. wählen, was ich sein will. Welche Farbe ich dem Wasser um mich herum freiwillig und bewußt hinzufügen möchte.

4- Weil letztlich niemand bewußt das weitergeben will, was er erlitten hat. Eben weil es so schmerzhaft ist. Die meisten tun es aus Mangel an innerer Alternative

5- Erst, wer die eigene Off Mission Identität entlarvt, also quasi die Brille der kulturellen Zugehörigkeit abgenommen habe, kann erkennen, daß andere nicht so sind, sondern sich lediglich mit ihrer Brille identifizieren. Da Sie sie aber nicht mehr damit identifizieren, ist es wesentlich leichter, auf frei gewählte Weise auf andere einzugehen, statt unwillkürlich auf sie zu reagieren. Was Sie letztlich beginnender Teil der Lösung sein läßt.

Haben Sie eine Ahnung, wie Ihre lauten könnte? Liest sich das eine oder andere verwandt? Share it here! Ich freu mich immer darüber.

 

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Trackbacks & Pings

  • Mission Statement Beispiele | ° A Life on Mission ° :

    […] anwesend ist, beförderlich für die Umgebung zu wirken. Auch diese Statements sind, so wie die “Off Missions-IDs”, mehr als ” nur ein Glaubenssatz”. Es ist eine Art Code, der bei dem jeweiligen […]

    5 Jahren ago

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