Die 37 Gründe, warum du deine Lebensaufgabe nicht lebst…

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 … und wie du sie alle beheben kannst


Dies wird mal ein ebook. Du kannst aber jetzt schon Spaß damit haben.
Unter jedem Kapitel stehen Fragen. Die darfst du gerne beantworten oder auch kommentieren. Hier im angebotenen Kommentarfeld oder auf Facebook, wo jeder Punkt einen Extra-Post bekommt. Sprich mit mir. Ich antworte dir. 


Einleitung: Woraus setzen sich die Gründe zusammen?

 

Lauretta Hickman, Find your Mission, Sinnkrise, Sinn des Lebens, Burn-out, Lebensaufgabe, Individualität, Selbstausdruck, warum bin ich hier? , Berufung, Outplacement, Aussteigen

Es kann nicht oft genug betont werden, finde ich, dass wir als tatsächlich sehr soziale Wesen unglaubliche Dinge für Zugehörigkeit lernen und das, was wir lernen, für normal halten, weil es zunächst alle um uns herum so tun; allen voran die Wesen, von deren Wohlwollen unser Überleben abhängt, prägen das, was wir fürderhin von uns selbst, anderen Wesen, der Welt glauben.

In dem Maße, wie diejenigen, die uns geprägt, er – und aufgezogen haben, wussten, wie sie, je nach Erziehungsmaxime, unsere Empfindsamkeit zu bespielen hatten, um uns zu funktionierenden Mitgliedern dieser Gesellschaft zu machen, bzw. einer bestimmten Schicht oder Klasse darin, in dem Maße haben wir durch Liebesentzug, Schmerz, Kritik, Strafe und Druck gelernt, zu vermeiden und zu bekommen. Und ein Selbst- sowie ein Weltbild zu entwickeln, dass uns innerhalb bestimmter Schmerzgrenzen stabil hält.

Die meisten unserer Erziehenden sind selbst für eine bestimmte Welt funktionierend erzogen worden. Und waren oft nicht willens oder in der Lage, allzuviel von dem, was sie geprägt hat, aktiv zu hinterfragen und zu wandeln.

Ich bin jetzt seit bald 25 Jahren auf einem pro-aktiven Bewusstseinsweg, stets der Wahrheit und der Hingabe verpflichtet und immer noch erlebe ich, wie sich Schicht um Schicht Denkweisen, Urteilsfilter, Verhaltensmuster abschälen, von denen ich nicht wusste, dass sie nicht „Ich“ sind.

Die Erfahrung sagt, dass, je traumatischer eine Kindheit gewesen ist, umso hartnäckiger halten sich bestimmte Umgangsmuster, da das Bedürfnis nach Sicherheit so groß ist, dass diese wenigstens in der eigenen inneren Struktur und stets gleichen Reaktionsweise auf sich verändernde Realitäten gegeben ist.

Wenn wir von unerfüllten Menschen erzogen wurden, bedeutet das, dass sie uns die Normalität von Unerfülltheit weitergegeben haben.

Wenn ich mir nun die Lehrpläne in den meisten Schulen ansehe, dann finde ich nach wie vor, dass Kinder zu Spezialisten ausgebildet werden, sehr viel Fachwissen für eine möglichst hohe Allgemeinbildung erringen, aber die wirklich wichtigen Sachen nicht lernen, und zwar diejenigen, die sie ein Leben lang beschäftigen werden, egal welchen Beruf sie wählen und in welcher Schicht sie leben werden.

Geld zum Beispiel. Wie es generiert wird, wer auf welche Weise davon profitiert, wie man es bekommt, vermehrt, den eigenen Werten gemäß anlegt, sich damit und davon frei macht. Und den Zusammenhang zwischen Hochfinanz und Politik.

Oder Beziehung. Wie geht Beziehung? Was ist das überhaupt? Wozu dient Beziehung?

Was sind Gefühle? Wie heißt welches Gefühl und wo spüre ich es im Körper? Wie kann ich sie so ausdrücken, dass Beziehung gelingt?

Wie fühlt sich ein stabiler Selbstbezug an? Korrekte, sensible Eigen- und Körperwahrnehmung. Wie kann ich meine Selbstheilungskräfte aktivieren?

Wie kann ich ein kreatives, selbstbestimmtes Leben führen?

Wie geht Elternschaft?

Und eben, allen voran: Wer bin ich wirklich, was sind meine Gaben, Talente, was ist mein Dharma, Heiliger Traum, meine ureigene Seelenvision?

Das alles wird in der Schule nicht gelernt.

Im Studium dann ist es heutzutage so, dass die Spezifizierung so früh geschieht und das ganze Curriculum so festgezurrt ist, dass ein Links- und Rechtsschauen aus reinem Interesse, also mal interdisziplinäre oder vollkommen andere Vorlesungen zu besuchen oder überhaupt ein bisschen zu leben, kaum noch möglich ist. Das ist eine Erziehung zu einem Rädchen in einer Spezialistenbox.

Die Menschen, mit denen ich darüber gesprochen habe, fühlen sich oft nicht wohl damit.

Viele derjenigen. mit denen ich über ihr Studium gesprochen oder die ich in der Phase zwischen Abschluss und Berufswahl getroffen habe, fühlten sich entfremdet. Unwohl mit ihrem Studium, oft begleitet von dem Eindruck der Nutzlosigkeit des Gelernten; meistens waren sie aber bereit, ihr Unwohlsein damit zu begründen, dass sie schon immer irgendwie nicht so ganz gepasst haben, schwierig waren, anders. Diejenigen, die am flockigsten durch Studium, Berufswahl und Berufsalltag ohne größeren Reibungsverlust floaten, sind – in meiner Wahrnehmung – diejenigen, die am weitesten von sich entfernt sind. Am wenigsten fühlen, was sie eigentlich fühlen und weitestgehend einverstanden damit sind, das zu fühlen, was sie fühlen sollen.

Die Säulen dieses Systems haben gelernt, Sicherheit vor Abenteuer zu stellen, Freiheit mit Reichtum und Kontrolle zu verwechseln und Konsum mit Erfüllung gleichzusetzen, sowie Beziehungen in gewisser Hinsicht als Deal zu betrachten.

Vor diesen Haltungen ist tatsächlich niemand von uns völlig gefeit, sei es auch nur, um vorbereitet, geschützt und fähig zu sein, mitzuhalten, das Spiel zu eigenen Gunsten spielen zu können, nicht zum Verlierer gemacht zu werden und viele dieser Motivationen mehr.

Es kostet ziemlich viel Mut, gegenüber der eigene Geschichte, den Beziehungsbedingungen der Vergangenheit, sowie dem komplexen Beziehungsgeflecht der Gegenwart andere Betrachtungsweisen, Haltungen, Reaktionsgewohnheiten zu entwickeln, beizubehalten und expandierend auszubauen, die zudem noch auf etwas basieren, das völlig jenseits dessen ist, was uns über uns selbst gespiegelt wurde, weswegen wir diverse Identitäten und Selbstbilder entwickelt haben; jenseits dessen also, was wir über uns selbst und die Welt, wie sie funktioniert, gelernt haben.

Dabei ist uns eben zweierlei im Weg: Die Vergangenheit mit ihren Konditionierungen. Und die Gegenwart, mit den Menschen und kollektiven Übereinkünften, die uns ebenfalls gerne (wieder) dort hätten.

Alle Hindernisse also, in die hineinzulaufen Sie erwarten dürfen in Bezug auf Ihre Lebensmission.

Um das noch einmal abschließend zusammen zu fassen:

In meiner Wahrnehmung leben wir in einer Welt, die den Wert eines Menschen, ja eines jeden Lebewesens, des Lebens schlechthin an dessen Geldwert bemisst. Seit der Industrialisierung ist das zu einer schleichenden Selbstverständlichkeit geworden. Inzwischen haben sogar die Ärmsten der Armen dank Internet die Möglichkeit, ihren Hunger in größere Zusammenhänge einzuordnen und die wahren Ursachen zu sehen und weltweit geschieht so unendlich viel, um an dem Ungleichgewicht etwas zu ändern, gleichzeitig wird die Schraube, so scheint es, sukzessive angedreht. Hier hinterfragen hierzulande , scheint mir, immer noch zuwenig Menschen den Zusammenhang zwischen materiellem Reichtum und Wert. Wer keines hat, fühlt sich gehorsam wertlos, wer viel davon hat, geht von seinem enormen Wert aus, ganz unabhängig von seinem Beitrag für die Welt.

Natürlich gibt es Bewusstheit darüber, dass die wichtigen Dinge im Leben mit Geld nicht zu kaufen sind. Aber das hat in unsere Kultur oft etwas, von Trost, Selbstverstärkung, Trotz und Kompensation. Und es führt zu sozialer Befangenheit. Also: Rückzug ins Private, nur im eigenen kleinen Clan unterwegs sein.

Daher halte ich es für unabdingbar, einen inneren metaphysischen, sprich: Geistig-seelisch-emotionalen Navigator zu haben, der mit jeder Entscheidung, die aus ihm getroffen, mit jeder Handlung, die durch ihn stimuliert ist, das eigene Feld der Freiheit, des unbefangenen, lustvollen, kreativen Selbstausdrucks im Sinne des Wohles aller – was übrigens fast automatisch geschieht, sobald jemand diesen Navigator gefunden hat – , Sinn und echte Bedeutung größer wird. Deshalb mache ich meine Arbeit.

Im Folgenden soll es nun im Einzelnen und sehr konkret um die Gründe gehen, die einen Menschen davon abhalten, mindestens eben massiv behindern, die eigenen Lebensmission zu finden und zu leben.

Viel Freude beim Lesen.

Auf deine Erfüllung –

Lauretta Hickman


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Hier gehts weiter mit den konkreten Gründen: http://life-on-mission.com/2017/05/die-37-gruende-warum-du-deine-lebensaufgabe-nicht-lebst-n-1-die-frage/ 

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