Die 37 Gründe, warum du deine Lebensaufgabe nicht lebst: N° 2 – Lifestyle

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Dies wird mal ein ebook. Du kannst aber jetzt schon Spaß damit haben.
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Aus der Serie: Die 37 Gründe, warum du deine Lebensaufgabe nicht lebst – und wie du sie alle beheben kannst


 Die konkreten Hindernisse

– was du gegen dich hast: In Deinem eigenen Inneren, in der „äußeren“ Welt – und warum

2- Lost in Lifestyle

Hier geht’s nicht ums Überleben, sondern um Glamour, Schönheit, Komfort, Luxus und Ruhm.

Dazugehören, Ansehen, Wirkung erstellen, die neuesten Produkte haben, im Magazin X abgebildet sein, stets frisch gestylte Wohnung (Partner, Kinder, Hund) haben, auf bestimmten Parties gesehen werden und so fort.

Auf der Sonnenseite des Lebens sein und um jeden Preis dort bleiben.

Who is who and who has what?

Alle sogenannten Adabeis sind dabei.

Lauretta Hickman, Sinn des Lebens, Sinnkrise, nach dem Burnout, statt Konsum, frei sein, frei werden, Lebensmission, Lebensaufgabe, Berufung, Warum bin ich hier? , Find your Mission

Die 37 Hindernisse – N°2: Lost in Lifestyle

Wikipedia-Link

Das darunter liegende Gefühl ist so eine Art heiterer Zynismus, so mein Eindruck. Das Leben ist endlich, unberechenbar und unverständlich, der Verfall schrecklich und Armut hässlich, daher wollen wir gemeinsam auf einer Welle surfen, die uns nicht zu tief schürfen lässt und die uns wechselseitig belegt, dass wir auf der Sonnenseite des Lebens wandeln. Es ist ein völliges Einverstandensein mit einer materiellen Betonung des Lebens. Solange nie gefühlt wurde, welche Schönheit Tiefe, Hingabe an das Leben, Selbsttranszendenz mit sich bringen, solange weiß man ja auch nicht, was fehlt, obwohl das Gefühl, dass irgend etwas fehlt, natürlich allgegenwärtig ist, auch wenn es zugegebenermaßen Leiden auf hohem Niveau ist.

Sogar das Leiden an der Bedeutungslosigkeit des Lebens kann zum ungeheuerlich ästhetischen Stilmittel erhoben werden.

Ich habe erlebt, dass hier ein abgebrochener Fingernagel die Katastrophe des Tages sein kann.

Die Bedeutung des eigenen Lebens wird an Anzahl, Qualität und Aktualität der Spielzeuge gemessen und der überzeugenden Mühelosigkeit, wie dieses (materielle) Spiel gespielt wird.

Und nur, damit du mich recht verstehen: Ich finde Luxus, Schönheit, Komfort durchaus wundervoll. Es ist absolut nichts Falsches daran, reich zu sein oder zu werden.

Entscheidend sind hier für mich nur zwei Punkte: Ist der Weg dorthin für mich erfüllend, selbstbestimmt und dienlich für die Welt? Und setze ich mein Geld auf wahrhaft erfüllende, selbstbestimmte und dienliche Weise ein?

Ist mein Herz spürbar pulsierend anwesend in allem, was ich tue, habe, worin ich investiere und was ich konsumiere? Oder erhöht es die Leere, weil es selbige stopfen soll?

Lösung:

Erstens: Halte deine Leere aus und nimm sie als Vakuum wahr. In dieses Vakuum kann etwas hineinfallen was dich betrifft und dich mehr erfüllt als Mithalten, Kaufen, haben und Spielzeuge. Allerdings wird das, worum es geht, leise zu dir sprechen. Widerstehe umgehenden Handlungen der Ablenkung und finde Handlungen, die dich im Moment erfüllen. Und dir auch morgen noch beim „Dich-daran-erinnern“ ein Gefühl der Erfüllung schenken. Das braucht Zeit und Geduld. Betrachte dich als Süchtige/n im Entzug.

Zweitens: Verfolge die Spur deiner Produkte: Produktions-, Handlungs- und Eigentümerketten nachvollziehen und zunehmend den Zusammenhang erkennen zwischen dem eigenen, recht geruhsamen Privileg, von den Unbillen der Welt verschont zu bleiben und dem würdelosen Lebensentwurf von Menschen auf der anderen Seite dieses Planeten. Wahlweise der anderen Seite der Stadt.

Und das „Wissen wollen“ stärker werden lassen als die diffuse Angst vor „Ansteckung“, ganz im Sinne von: Wenn ich mich damit beschäftige, hat es mich.

Es hat dich sowieso. Aber im Schatten. Denn wer immer für diese materielle Sorglosigkeit bezahlt, belädt dein karmisches Konto. Unser Unbewusstes weiß das. Der exklusive Zirkel, in dem wir uns hier bewegen, ist so etwas wie ein gemeinsam hochgehaltener Rettungsring vor Abtrünnigkeit in die Realität.

Damit werden wir nicht mehr davonkommen. Der Preis für die immer mühsamere Leugnung heißt Sinn- Und Bedeutungslosigkeit.

Also: Willst du mit dir und deinem Leben unbedingt zu tun haben? UND erforscht du es bis in den letzten Winkel? Was alle Investitions-/ Nahrungsmittel-/ Kleidungs- und sonstige wirtschaftliche Ketten anbelangt. Wem gehört das Magazin für das ich arbeite oder das ich lese? Was gehört ihm/ ihr noch?

Welche Botschaften werden verbreitet? Woher kommt das Papier dafür?

Wer hat meinen Pelz produziert? Zu welchen Bedingungen? Wie sieht eine Pelzfarm aus?

Wie lebt mein Gärtner?

Welche Fonds bietet meine Bank an? Wer sitzt im Aufsichtsrat meiner Bank? Und wo noch?

Wer leidet darunter, wenn ich mein Geld nach Guernsey verschiebe?

Wie viel Sprit verbraucht meine Kaffeespezialität, wer arbeitet wie dafür und wie leben diese Menschen, die ihn pflegen und ernten? Wie viele Menschen sind zwischen dem Ernten der Kaffeebohne und meinem Morgenkaffee zwischengeschaltet?

Wer sich das traut, wird unmittelbar zum eigenen Dharma geführt, denn mit westlicher Wirtschaftsmacht und entsprechend einflussreichen Verbindungen, lässt sich unglaublich viel visionärer Service anschieben.

Auch wenn sich der betreffende Mensch zunächst wie ein Trojaner vorkommen mag. Oder sogar als Fake: Gleiche Verpackung, ganz anderer Inhalt. Dafür braucht es Standing, denn Leugnung wird üblicherweise mit einem gerüttelt Maß an unbewusster Aggression aufrechterhalten, ganz nach dem Motto: „Verwirren Sie mich nicht mit den Fakten.“

Mitgefühl und Wirtschaftsmacht sind eine sehr wirksame Hebelverbindung!

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